Aktuelles

Wir haben eine neue Website:

www.rabenschule-londorf.de

Hier wird nichts mehr neu eingestellt.

Londorf, den 11.09.2017

 

 

 

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Schulfest 2017 mit Musical:
The Raven Song Contest

Hier ist der Link zu einem Kurzfilm über das Musical: http://quizduellforum.de/data/rabenschule/schulfest_2017.wmv

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Beim Schulfest der Rabenschule Londorf traten zum Abschlusslied alle Musical-Mitwirkenden gemeinsam auf.

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Am 10. Juni fand unser Schulfest statt. Die Besonderheit war die Eröffnung: Ein bilinguales Musical wurde präsentiert, in dem die Kinder ihre Englischkenntnisse unter Beweis stellten.
Seit längerer Zeit wird an der Schule überlegt, wie man die Schüler bestmöglich auf den Übergang in die weiterführenden Schulen vorbereiten kann, besonders in Bezug auf die sprachliche Bildung. Daher stellte die Schule im Winter 2015 einen Antrag auf Aufnahme in ein Erasmus Projekt.
Die Intention war, den Lehrkräften eine Weiterbildung ihrer persönlichen Englischkenntnisse zu bieten, um den Schülern eine noch kompetentere Unterstützung zu bieten.
Im Frühjahr 2016 kam die Genehmigung. Dann war es der Schule möglich, ihren Lehrkörper in acht Fortbildungskursen in England weiterbilden zu lassen: In Englischen Sprachkursen sowie in Musik- und Theaterkursen. Dafür wurde ein Budget von 20 000 Euro zur Verfügung gestellt.
Nachdem in diesem Rahmen bereits die ersten Fortbildungen stattgefunden hatten, entwickelte die Schulleiterin Monika Holzapfel im vergangenen Winter erste inhaltliche Grundlagen für ein Musical, was die Lernerfolge der Lehrkräfte sowie der Schüler präsentieren sollte.
Als erster Schwerpunkt des Erasmus Projektes wurde nun nach monatelanger Arbeit und einem enormen Probenpensum das Ergebnis in Form eines Musicals vorgestellt.
Unter der musikalischen Leitung von Susanne Schmidt und künstlerischer Gestaltung von Kristin Henkel-Kuhn wurde der sogenannte „The Raven Song Contest“ entwickelt. In Anlehnung an den bekannten Eurovision Song Contest wurden verschiedene Schülergruppen durch eine Jury mit Punkten für ihre jeweiligen Darbietungen bewertete.
Das Musical, dessen Präsentation ohne die Unterstützung von Eltern, Kollegen und dem Förderverein, sowie ehrenamtlichen Helfern für die Technik nicht in dieser Form möglich gewesen wäre, bot eine Vielfalt aus mehreren Szenen.
Es verlangte von den jungen Statisten nicht nur Gesang, sondern auch Tanz und Schauspiel – und das nicht nur auf Deutsch sondern auch auf Englisch!
Selbst die jüngsten Teilnehmer performten textsicher das Gelernte. Sie zeigten so, dass sich die Zusammenarbeit mit weiterführenden Schulen sowie die englischsprachigen Fortbildungen ihrer Lehrkräfte gelohnt haben.
Die strenge Punktevergabe und die Verkündung des Siegers waren ebenfalls ein pädagogisch wertvolles Element der Show. Am Ende gewann nämlich nicht nur ein Team, sondern alle sechs, was den Kindern vermittelte, dass keine Mühe umsonst und keiner von ihnen ein Verlierer ist.
Als Abschluss des Musicals schallte es noch einmal laut „We are the World“ durch die Schule, gesungen von allen Teilnehmern des „Raven Song Contest“, was den bewegenden Abschluss der Show darbot.
Nach dem abwechslungsreichen und gelungenen Auftritt nahm das Fest mit Kaffee, Kuchen und Fingerfood seinen Lauf.
Die Kinder durften spielen, auf die Torwand schießen und den Nachmittag angenehm ausklingen lassen. So ging ein erfolgreiches und schönes Schulfest zu Ende.

 

Feierliche Sportabzeichenübergabe

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In unserer Schule  fand vor einigen Tagen die Sportabzeichen-Übergabe durch Rudi Ehmig (li) und Sportlehrer Dirk Eller (re) statt. Etwa die Hälfte unserer Schüler von der ersten bis zur vierten Klasse hat das Sportabzeichen erworben. Das Engagement der beiden Lehrerinnen der ersten Klassen wurde gelobt, denn die Kinder waren erst im Sommer in die Schule gekommen und hatten die Bundesjugendspiele nicht mitgemacht. Im Sportunterricht wurden verschiedene Disziplinen erledigt und Kinder, die schon schwimmen konnten, wiesen dies mit einer Bescheinigung des Bademeisters nach. So gelang es neun Kinder aus den beiden ersten Klassen, das Sportabzeichen zu erlangen.
Folgenden Schülern der Raben-Schule wurde das Sportabzeichen überreicht:
Klassen 1, Bronze: Nevio Samuel Becker, Janne Ermel, Paula Krämer, Julia Sophie Meng, Emily Sophie Meßmer, Hannah Neumann, Ansgar Maximilian Steinweg, Romy Zaha. Silber: Waleria Schleining.
Klasse 2, Bronze: Elias Höres und Alina Marie Janes, Bronze: Tristan Pretsch.
Klassen 3, Bronze: Jonas Baetzel und Gheorge Saibel. Silber: Julius Grün, Laurenz Lein, Jonas Müller, Channon Schopf, Julia Stetinger. Gold: Victoria Becker, Adrian Dietz, Finn Feldmann, Moritz Grün, Nele Lich, Tim Rein, Lisa Schleining,  Chantal Schreder, Alea Steidel, Elias Tränkner
Klasse 4, Bronze: Romy Flack, Marvin Queckbörner, Maurice Schneider, Adrian Schomber. Silber: Jonas Brazke, David Gross, Josephine Gröger, Hanna Hartmann, Marlen König, Samuel Scholz. Gold: Emilie Andes, Josie Ermel, Maxim Lotz, Alexander Luft.

Weihnachtspäckchen für Kinder in Not

Die Raben-Schule Londorf beteiligt sich an der Mitmach-Aktion der „Stiftung Kinderzukunft“
Zwei Körbe voller schöner Päckchen, das ist das stolze Ergebnis der Mitmach-Aktion an der Raben-Schule Londorf. Kinder, Eltern, Lehrkräfte und Betreuer füllten Päckchen mit Schulsachen, Spielzeug, Hygieneartikeln, Kleidung und Süßwaren für Kinder in Bosnien-Herzegowina, Rumänien und der Ukraine.
Die Stiftung Kinderzukunft sammelt seit 1995 Weihnachtspäckchen für Waisen- und Straßenkinder sowie Kinder armer Familien in diesen Ländern. Für den Transport der Pakete kamen 26,10 Euro an Spenden zusammen, die von der Koordinatorin der Aktion an der Schule, Frau Sabine Marburger, bei der Sammelstelle der Firma Rinn in Heuchelheim zusammen mit den Paketen abgegeben werden konnten. „Unser Dank geht an alle Mitglieder der Schulgemeinde, die sich an dieser Aktion beteiligt haben“, sagte Schulleiterin Monika Holzapfel.
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Foto:Holzapfel

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Bericht zur zweiten Mobilität im Rahmen des Erasmus-Projektes an der Raben-Schule

Wie bereits im Juli haben sich am 25.09.2016 eine Lehrerin (Sabine Marburger) und die Schulleiterin (Monika Holzapfel) auf den Weg nach England gemacht, um an einer Fortbildung zum Thema „Theater in der Grundschule“ teilzunehmen. Der Zielort war dieses Mal Southampton an der Südküste. Die Stadt hat eine beeindruckende Geschichte aufzuweisen. Von hier aus brachen die Pilgrims im Jahre 1620 mit der Mayflower nach Amerika auf, um der Unterdrückung aufgrund ihrer religiösen Überzeugung zu entgehen. Auch die Titanic begann ihre verhängnisvolle Jungfernfahrt in Southampton und entführte 500 Bewohner der Stadt auf eine Reise ohne Wiederkehr.

Die bekannte Autorin Jane Austen stammt aus der Old Town in Southampton. Der Eingang zu dieser Altstadt führt durch das 800 Jahre alte Bargate, das auch heute noch weithin sichtbar ist. Eine weitere Sehenswürdigkeit aus der Vergangenheit ist das Tudor House, in dem Heinrich VIII. zeitweise mit seiner Geliebten Anne Boleyn lebte.

Aber nun zurück zur Fortbildung in der Gegenwart:

Der 1. Tag begann nach der Begrüßung durch den Local Organiser mit schwerer Kost. Eine Literaturdozentin der Universität Winchester ließ uns in die abgründige Geschichte von Macbeth eintauchen. Dies war die Vorbereitung auf den Besuch des gleichnamigen Theaterstücks von William Shakespeare, das wir am 4. Fortbildungstag im London Globe Theatre erleben durften. Bei strahlend blauem Himmel saßen wir in der obersten Etage des offenen Rundbaus und hatten einen fantastischen Blick auf die Bühne. p1190246Es war ein Erlebnis. Die Geschichte, in der es um Machtgier und die Folgen geht, hat von ihrer Aktualität nichts verloren.

Am Nachmittag des 1. Tages machte die Gruppe, die sich aus Lehrkräften aus der tschechischen Republik, Italien, Polen und Deutschland zusammensetzte, einen Rundgang durch die Old Town, die noch viel mehr zu bieten hat, als oben erwähnt. p1190069

Der 2. Tag war ein Erlebnis, das lange nachwirkte: Der Berufsschauspieler und Regisseur des Nuffield Theatre Christian Flint machte uns mit einer Vielfalt an Spielen zum Aufwärmen und zum Abbau von Schüchternheit bekannt, die vor allem bei ungeübten Schauspielern, und das sind Kinder in der Regel, zum Aufbau von Selbstvertrauen und Spaß an der Darstellung führen. Vielfach war ein Schwerpunkt der Spiele die Schulung der Reaktionsfähigkeit auf das, was Mitspieler darbieten und die Erkenntnis, dass Fantasie keine Grenzen kennt.

Am 3. Tag besuchten die Grundschullehrerinnen die St. Denys Grundschule, in der allerdings an diesem Tag keine Aktivitäten zum Theaterspielen angeboten wurden. Wir wurden eingebunden in einen normalen Schultag mit all seinen regulären Aktivitäten.

Am 4. Tag machte die Gruppe, die aus 8 Personen bestand, eine kurze Stippvisite in der englischen Hauptstadt London. Da uns neben dem Theaterbesuch nicht viel Zeit blieb, beschränkte sich das Sightseeing auf den Trafalgar Square, ein Busfahrt zum Tower, p1190210das Überqueren der Tower Bridge und einen Spurt zum Globe Theatre. Nach der Vorstellung konnten die Fortbildungsteilnehmer London auf eigene Faust erkunden. Frau Marburger und ich fuhren mit der U-Bahn nach Westminster, um uns das Parlament, Big Ben und das London Eye p1190304anzusehen. Auch die Ausblicke, die man von den Brücken über die Themse hat, geben Aufschluss darüber, wie sehenswert London ist. Ein Tag ist definitiv nicht genug.

Am 5. Tag der Fortbildung lernten wir weitere spielerische Möglichkeiten zur Anbahnung von Theaterspiel kennen. Im Ratespiel um Wahrheit und Lüge ging es vor allem darum, ein Poker Face zu wahren, um die Mitspieler zu verwirren. An diesem Tag wurden uns auch eine Vielzahl von Möglichkeiten vorgestellt, wie man digitale Medien einsetzen kann, um Fantasiegeschichten zu präsentieren, aber es stellte sich heraus, dass in keinem der Teilnehmerländer die notwendige mediale Ausstattung in den Schulen vorhanden ist. Aus diesem Grund können diese Methoden bisher nur im Ausnahmefall eingesetzt werden.

Am Wochenende stand des den Kursteilnehmern frei, die Region um Southampton zu erkunden. Es gab die Möglichkeit zur Isle of Wight zu fahren, Stonehenge kennenzulernen oder sich in Portsmouth aufzuhalten. Auf der Isle of Wight lebten Königin Victoria und ihr Mann Prinz Albert im Osborne House.

Der Montag der zweiten Fortbildungswoche begann mit einem Workshop bei Mark Wheeller, einem international bekannten Lehrer für das Unterrichtsfach Theater und Leiter eines Jugendtheaters. Es wurde gezeigt, wie man anhand von Improvisationen in der Gruppe Charaktere und Handlungen für ein Theaterstück entwickeln kann.

Die Krönung des daran anschließenden Abends war der Besuch des Musicals „Mamma mia“ im Mayflower Theatre in Southampton.

Am darauf folgenden Dienstag stellten die Teilnehmer/innen der Fortbildungsgruppe das Schulsystem ihres Landes sowie ihre eigenen Schulen vor. Nachmittags gab es einen Vortrag mit anschließender Diskussion mit Rhiannon Jones, Lehrerin für das Fach Theater an einer weiterführenden Schule, die am Mittwoch von Frau Marburger und einigen Gruppenmitgliedern besucht wurde. Dort konnten die Lehrer/innen Einblicke in den Theaterunterricht an dieser Schule nehmen.

Ein Studienbesuch in Winchester mit Besichtigung der Great Hall, der Kathedrale und anderen Sehenswürdigkeiten schloss sich am Donnerstag an.

Am Freitag schloss der Fortbildungskurs mit einem erneuten Workshop mit Mark Wheeller ab. Neben weiteren Improvisationen bekamen die Teilnehmer anhand von Videos Beispiele seiner Theaterarbeit erläutert. Eine abschließende Evaluation der kompletten Fortbildung fand am Freitagnachmittag statt. Am Abend verabschiedeten sich die Teilnehmer beim geselligen Zusammensein in einem Pub voneinander.

Alle Teilnehmer erhielten durch diese Fortbildung vielfältige Anregungen für die Umsetzung von Theaterarbeit in der Grundschule, die an der Raben-Schule in das geplante Theaterprojekt einfließen werden.

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Vorlesenachmittag an der Raben-Schule

Am Nachmittag des 18.11. versammelten sich über 200 Menschen in der Eingangshalle der Raben-Schule in Londorf. Um Punkt 15.00 Uhr begann der Vorlesenachmittag, der unter dem Motto stand „Lesen heißt auf Wolken liegen“. Mit genau diesem Lied begrüßten die Schüler/innen der Raben-Schule ihre Gäste. Schulleiterin Monika Holzapfel nahm den Titel des Liedes zum Anlass, um über das Eintauchen in die schwerelose Welt der Fantasie zu sprechen, die grenzenlos ist und durch das Lesen angeregt wird.  In fünf Klassen war alles für die Zuhörer vorbereitet und freiwillige Vorleser aus allen Klassen hatten ihre Texte eifrig geübt. Kinder der Klassen 1a und 1b präsentierten den „Buchstabenbaum“ von Leo Lionni, die 2a las aus dem Buch „Gespensterjäger“ von Cornelia Funke. Aus dem Buch „Pippi Langstrumpf“ von Astrid Lindgren wurde in der 3a vorgelesen und die 3b hatte Lilli und Flosse von Cornelia Funke ausgewählt. In der 4. Klasse stand Ronja Räubertochter, ebenfalls von Astrid Lindgren, auf dem Programm. Alle Klassen wurden schön dekoriert. Jedes Kind hatte eine selbstgebastelte Eulen-Stempelkarte, auf dem es sich den Besuch in einer Klasse abstempeln lassen konnte, denn jeder sollte bei drei Lesephasen zuhören oder mitwirken. Die Eltern spendeten eine große Auswahl an Kuchen, der kostenlos für alle Gäste zur Verfügung stand. Natürlich freute sich der Elternbeirat, der die Bewirtung perfekt organisiert hatte, über eine Spende. Die Firma Polednia unterstützte die Schule mit der kostenlosen Ausleihe von Kaffeetassen und anderen notwendigen Gerätschaften. Über diese nette Geste freuten sich der Elternbeirat und die Schulleitung gemeinsam. Ein Büchertisch der Buchhandlung Reinhard bot eine große Auswahl an aktuellen Kinder- und Jugendbüchern, so dass man sich das ein oder andere sinnvolle Weihnachtsgeschenk bestellen konnte.

Schulleiterin Monika Holzapfel freute sich über viele positive Rückmeldungen und den Wunsch aus der Elternschaft, diese Aktion im nächsten Jahr zu wiederholen. Sie betonte, dass ohne den nimmermüden Einsatz von Eltern und Elternbeiräten eine solch gelungene Veranstaltung nicht möglich sei und möchte sich auf diesem Weg bei allen fleißigen Helfern und Kuchenbäcker/innen bedanken.

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Start des Erasmus+ Projektes an der Raben-Schule

Im Januar 2016 stellte Frau Holzapfel, die Schulleiterin der Raben-Schule, einen Antrag auf Aufnahme in das Erasmus+ Programm beim pädagogischen Austauschdienst in Bonn. Erasmus+ ist eine europäische Einrichtung, die unterschiedliche internationale Fortbildungen finanziert, z.B. Sprachkurse.

Der Antrag der Raben-Schule wurde genehmigt, so dass dem Kollegium in einem Zeitraum von 2 Jahren ca. 20.000 Euro zur Verfügung stehen, die für Fortbildungen im englischsprachigen Ausland verwendet werden müssen. Das Projekt, das damit in die Wege geleitet werden soll, besteht aus zwei Schwerpunkten: 1. Aufführung eines Theaterstücks bzw. Musicals zum Ende des Schuljahres 2016/17, vorwiegend in englischer Sprache, 2. Entwicklung des Englischunterrichts im Hinblick auf den schwierigen Übergang aus der 4. Klasse in die weiterführende Schule, wo sich Englisch vom Nebenfach zum Hauptfach wandelt.

Vier Lehrkräfte der Schule inkl. Schulleitung haben sich bereit erklärt, an diesem Projekt teilzunehmen. Es handelt sich um Susanne Schmidt, Birgitt Schmitz, Sabine Marburger und Monika Holzapfel.

Das Projekt begann Anfang Juli mit der 1. Fortbildung in Cheltenham, England. Frau Schmidt und Frau Holzapfel nahmen dort eine Woche lang an einem Kurs zum Thema „Musikunterricht“ teil.

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Am ersten Tag des Aufenthalts stand als freiwillige Unternehmung die Fahrt nach Bath auf dem Programm, um dort die interessante Architektur, vorwiegend aus georgianischer Zeit, sowie die Gebäudereste eines römischen Thermalbades  kennenzulernen.

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Am nächsten Tag kamen dann die Teilnehmer/innen in der Nähe der Town Hall in Cheltenham zusammen. Sie waren aus Ungarn, Italien, der Slovakei und Spanien angereist. Nach einem Rundgang durch das Stadtzentrum, wurde den Kursteilnehmern das britische Schulsystem sowie mögliche Schulabschlüsse vorgestellt.

Der dritte Tag stand schwerpunktmäßig unter dem Thema C.L.I.L. Es handelt sich um eine neue Unterrichtsform, die vorwiegend an weiterführenden Schulen in ganz Europa eingeführt wurde. Es geht hauptsächlich darum, Fachunterricht in Biologie, Erdkunde, Chemie, Geschichte, Musik usw. zu einem gewissen Anteil bilingual zu unterrichten. Der reguläre Fremdsprachenunterricht sollte im Idealfall aus fast 100% in der Fremdsprache bestehen, wobei diese neue Form des Fachunterrichts etwa 25% Fremdsprachenanteil beinhaltet.

Am vierten Tag stand der Besuch in einer Grundschule an, der Hospitationen im Unterricht beinhaltete. Dort lernten die Kursteilnehmerinnen interessante Möglichkeiten kennen, wie ein einziges Kinderlied auf vielfältige Weise den unterschiedlichen Kompetenzen der Altersgruppen der Schüler/innen angepasst werden kann.

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Eine Musikschule war das Ziel des fünften Tages. Da in Englands Schulen an vielen Stellen ein Mangel an Musiklehrkräften besteht, werden vielfach Lehrkräfte der Musikschulen in die staatlichen Schulen integriert. Hier wurden Möglichkeiten vorgestellt, wie man Gesang und Bewegung auf motivierende Weise verbinden kann. Die Kursteilnehmer/innen hatten die Möglichkeit, unterschiedlichste Instrumente selbst auszuprobieren und eine neue Art des Komponierens kennenzulernen.

Am sechsten Tag beschäftigte sich die Gruppe vorwiegend mit den Curricula in den unterschiedlichen Ländern. Die Teilnehmer/innen lernten miteinander und voneinander, wie der Musikunterricht in einzelnen europäischen Ländern aufgebaut ist. Interessant war u.a., dass sich der Musikunterricht in Ungarn vielfach auf historische, volkstümliche Musikstücke konzentriert. Außerdem wurde deutlich, dass sich die Iren und Schotten immer noch sehr stark mit ihrer Folkmusik identifizieren, was für England nicht mehr in diesem Maße zutrifft.

Als krönender Abschluss nahm die Gruppe an einem Schnupper-Workshop mit „Taiko Drums“ teil. Für die schnelle, rhythmische Arbeit mit diesen großen japanischen Trommeln ist körperliche Fitness durchaus hilfreich.

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Parallel zu den Tagesprogrammen hatten die Teilnehmer/innen auch die Möglichkeit drei sehr unterschiedliche Konzerte zu erleben. Das Highlight war ein Auftritt der Percussion Künstlerin Evelyn Glennie mit dem Posaunisten Christian Lindberg.

Am Sonntag, dem 10. Juli, kamen Frau Schmidt und Frau Holzapfel voller neuer Eindrücke und Kenntnisse wieder zurück, um die letzte Schulwoche vor den Sommerferien zu meistern.

Inzwischen laufen bereits die Vorbereitungen für die 2. Fortbildung in England. Das Ziel ist diesmal Southampton. Frau Marburger und Frau Holzapfel werden Ende September zu einem „Theaterkurs“ dorthin reisen.

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Ausklang des Schuljahres mit viel Bewegung und einer kleinen Überraschung

Am Dienstag, dem 12.07.2016, machte sich die Schülerschaft der Raben-Schule um 8.15 Uhr mit ihren Lehrer/innen auf den Weg zum Sportplatz Odenhausen. Der Wettergott sorgte für Sonnenschein und angenehme Temperaturen. Nach der Ankunft konnten sich die Kinder im Freien entspannen und für die Nimmermüden standen vielfältige Spielmöglichkeiten zur Verfügung. Gegen 11.00 Uhr gab es für alle tapferen Wanderer ein deftiges Würstchen mit Brötchen als frühen Mittagsimbiss. Als äußerst erfreuliche Überraschung kam der Eiswagen vorbei und versorgte alle mit einer kühlen Erfrischung. Die Kosten für die Leckereien wurden komplett vom Förderverein der Raben-Schule übernommen, der schon in der Vergangenheit viele besondere Erlebnisse für alle Schüler/innen ermöglicht hat. Vielen Dank an den Vorstand und die Küchenleitung für die gelungene Organisation. Um 11.30 Uhr machte sich die ganze Truppe wieder auf den Heimweg, so dass jetzt alle Beteiligten ganz entspannt den Ferien entgegensehen können.

Büchereiflohmarkt

Kürzlich fand in  unserer Schule ein Büchereiflohmarkt der Eulalia-Schülerbücherei statt. Die Kinder konnten dabei aus einem breiten Sortiment an Büchern, CDs und Hörbüchern auswählen und diese für 50 Cent oder einen Euro kaufen. Die Bücherei-Mitarbeiterinnen hatten zuvor den Büchereibestand der kleinen aber feinen Schülerbücherei durchforstet und sich dabei von einigen Schätzen getrennt. Diese konnten von den Schülern käuflich erworben werden, es war für jeden Geschmack und jedes Alter etwas dabei. Der Erlös der mehr als gut besuchten Veranstaltung geht in die Anschaffung neuer Bücher für die Eulalia-Bücherei.

Offene Bühne am 24.03.2016

Nach einer längeren Pause fand am Gründonnerstag, morgens um 8.15 Uhr, an der Raben-Schule wieder eine Aufführung im Rahmen der „Offenen Bühne“ statt. Die Veranstaltung wurde mit einem Frühlingslied eröffnet, das von drei Mädchen vorgetragen wurde. Unterstützt wurden die Sängerinnen von Frau Schmidt, die das Lied mit ihrem Gitarrenspiel begleitete. IMG-20160324-WA0008.jpgIm Anschluss zeigte eine kleine, zierliche Turnerin ihr ganzes Können bei einer Bodenkür. Ihre Vorführung, die elegant und spielerisch wirkte, wurde mit einem einwandfreien Spagat beendet.IMG-20160324-WA0007.jpg Danach lauschten wir dem Sologesang eines kleinen Sängers, der mit tatkräftiger Unterstützung einer Tänzerin das Musikstück „Lieder“ von Adel Tawil präsentierte. Es war erstaunlich, dass der junge Mann den langen Text problemlos auswendig beherrschte.IMG-20160324-WA0006.jpg Als weiterer Höhepunkte folgte dann eine Trommelvorführung von zwei Brüdern. Die beiden überzeugten mit gutem Rhythmusgefühl und lebhaftem Vortrag. IMG-20160324-WA0005.jpgDanach stand ein Gedicht von Otto Waalkes auf dem Programm. Die „Ottifanten“ erregten viel Heiterkeit im Publikum und die beiden „Comedians“ erhielten wie alle andren teilnehmende Kinder viel Applaus. IMG-20160324-WA0004.jpg

Zum Abschluss wurde die Bühne von zwei Gruppen vereinnahmt. Mehrere Mädchen und Jungen gaben einen Rap aus dem Film „Bibi und Tina“ zum Besten und wurden gebührend bejubelt.IMG-20160324-WA0002.jpg

Nach der kurzweiligen Veranstaltung wurden noch einige Kinder aus der 4a geehrt, die im Schwimmunterricht das Bronze-Abzeichen erreicht hatten.

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SpA_RabenschuleSportabzeichen-Übergabe

Am letzten Schultag des ersten Halbjahres 2015/16 wurden früh morgens in der Londorfer Raben-Schule feierlich die Sportabzeichen übergeben. Sportabzeichen-Stützpunktleiter Rudolf Ehmig (re) war dazu in die Schule gekommen, erklärte allen Schülern, wie wichtig Sport ist und was man machen muss, um das Sportabzeichen zu erringen. Dann überreichte er gemeinsame mit dem Sportlehrer Dirk Eller (li) die Abzeichen an die Schüler. Das waren 12 Abzeichen in Bronze, 22 Abzeichen in Silber und 21 Abzeichen in Gold. Von 95 Schülern der Raben-Schule errangen 55 das Sportabzeichen, was einem Anteil von 58 Prozent entspricht.
Im Einzelnen waren es folgend Schüler:
Klasse 2a: Laurenz Lein, Gheorge Saibel, Moritz Grün, Adrian Dietz, Elias Tränkner, Tim Rein. Klasse 2b: Jonas Baetzel, Julia Stetinger, Nele Lich, Lisa Schleining. Klasse 3a: Jonas Brazke, Maxim Lotz, Samuel Scholz, Romy Flack, Marlen König, Marvin Queckbörner, Maurice Schneider, Hanna Hartmann, David Gross, Josi Ermel, Alexander Luft, Emilie Andes, Adrian Schomber. Klasse 4a: Sinja Becker, Nico Grölz, Ilja Ulmer, Asis Kusainov, Annalena Pretsch, Konstantin Kupsch, Jana Laubach, Maik Aldergot, Dennis Jung, Leonie Dietz, Nils Feldbusch, Jette Krämer, Maximilian Luft, Mehry Engert.
Aus der Klasse 4 des Vorjahres erhielten das Sportabzeichen Elias Wagner, Fenja Dörr, Luke Noel Flack, Julian-Alessandro Gessel, Ben Seip, Selina Badziura, Claire Kier, Demian Klein, Benjamin Paul, Nicola Pietro Astore, Elias Bäuml, Neele Hieser, Jolina Luh, Lavinia Schmidt, Marleen Grün, Jan Stetinger, Emilia Tränkner und Emilia Schmidt.

Weihnachtsfeier 2015

Ein buntes Programm hatte die Weihnachtsfeier in der Raben-Schule Londorf. Am Anfang bereits sang der Kindergartenchor des „Rabennest“ unter der Leitung von Kathrin Tschauner „Dicke, rote Kerzen“. Dann trat der Schulchor unter der Leitung von der Schulleiterin Monika Holzapfel auf mit dem Lied “Rudolph hat es eilig“. Nach und nach waren dann alle Klassen einmal dran, etwas für die anderen Schüler, die Lehrer, die Eltern und Verwandten zu singen oder vorzutragen. Es wurde sogar in Englisch gesungen: Der Schulchor präsentierte „We wish you am merry Christmas“. Aber auch „Kling Glöckchen“, „Ein Kerzenlicht am Tannenzweig“ und „Singen wir im Schein der Kerzen“ war zu hören

Aber das Weihnachtsfest ist auch stets das Fest, bei dem all denen gedankt wird, die sich rund um die Schule verdient gemacht haben, so die Büchereifrauen Ramona Allmang-Becker, Brigitta Becker, Nona Gessel, Valentina Gross, Adelheid Gühr, Sieglinde Hubalek, Larissa Laubach, Sabrina Rein und Olga Stetinger, und den Betreuungskräften Regina Dahmer, Jonathan Grucza, Martina Wissig, Anke Olemotz, Simone Großhaus sowie Andrea Konrad und Anna Renz für deren gute Kochkünste. Dank galt auch dem Förderverein und dem Elternbeirat, die die Schule unterstützen und mit ihr gut zusammenarbeiten.

Auftritt

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Mit einer erfolgreichen Aktion kurz vor Weihnachten haben verschiedene Mitglieder der Schülerbetreuung der Raben-Schule in Londorf unter der Leitung von Andrea Konrad einen Weihnachtsbasar zugunsten des Fördervereins durchgeführt. Der Erlös von 1000 Euro wurde von Johannes Grucza, Anke Olemotz und Martina Wissig an den Fördervereinsvor-sitzenden Dr. Roland Baetzel und Vorstandsmitglied Sascha Müller überreicht.

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Erlös des Schulfestes gespendet

Anfang Juli fand an der Raben-Schule unter dem Motto „Trommelzauber“ das Fest zum 20jährigen Bestehen der Schule statt. Während der Projektwoche in den Tagen vor dem Schulfest befassten sich die Schüler mit der Vielfalt des afrikanischen Kontinents, beispielsweise mit dem Klima, der Zusammensetzung der Bevölkerung, dem Essen, den Tieren und Pflanzen, geschichtlichen Besonderheiten und vielem mehr. Auch die beim „Trommelzauber“ eingesetzten Djemben stammen aus Afrika. Das Wetter war an diesem Tag ebenfalls sehr „afrikanisch“, die Sonne bescherte der Schulgemeinde rund 35 Grad Celsius.

Die Kosten für die Veranstaltung in Höhe von 1400 Euro wurden zu gleichen Teilen vom Förderverein der Raben-Schule und vom Schulelternbeirat getragen. Bei beiden Gremien bedankt sich die Schulleitung im Namen der Schulgemeinde in diesem Rahmen;

ohne die finanzielle Unterstützung wäre solch ein Event nicht möglich gewesen. Auch die vielen ehrenamtlichen Helfer aus der Elternschaft sorgten für ein gelungenes Fest.

Der Reinerlös des Schulfests in Höhe von 1200 Euro wurde nun, wie vorher angekündigt, an den Verein „Bildungsförderung in Oberguinea e.V.“ überwiesen. Das Hauptprojekt des Vereins ist aktuell der Bau einer Berufsschule in Fodécariah. Hierzu will die Schule mit ihrer Spende beitragen. Der Kontakt zum Verein wurde durch die langjährige Sprachheillehrerin Susanne Bors geknüpft, die bereits seit mehreren Jahren in diesem Verein aktiv tätig ist.

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Schulleiterin Monika Holzapfel (re) überreichte den Erlös aus dem Schulfest in Höhe von 1200 Euro an Susanne Bors für das Projekt „Bildungsförderung in Oberguinea“

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Jubiläumsfest

20 Jahre Raben-Schule – dieses Jubiläum wurde in unserer Schule am Ende des Schuljahres 2014/15 gefeiert. Das Schulfest stand unter dem Motto „Trommelzauber“ und bildete den Abschluss der Projektwoche zum Thema „Afrika“. Beim Rundgang durch die Schule war zu sehen, dass die Schüler mit ihren Lehrern den bunten, vielfältigen Kontinent „Afrika“ von mehreren Seiten beleuchtet hatten: Es wurden fantasievolle Geschichten aus Afrika erzählt, die „Big 5“, die bekanntesten großen Tiere Afrikas, genauer unter die Lupe genommen, die unterschiedlichen Klimazonen Wüste, Savanne und Regenwald thematisiert und es wurde länderkundliches zusammengetragen. Dazu war afrikanische Kunst ein beliebtes Thema. Einige Leckereien aus der afrikanischen Küche wurden gekocht und probiert und auch das Schulprojekt in Guinea, das mit den Einnahmen aus dem Schulfest unterstützt wird, wurde den Schülerinnen und Schülern vorgestellt.

„Aber als Krönung haben wir das passende Wetter für diesen Anlass gebucht. Wir haben keine Kosten und Mühen gescheut, damit sich das richtige Afrikafeeling einstellen kann,“ sagte die schmunzelnde Schulleiterin zu den gefühlten 35 Grad an diesem Nachmittag.

Im Jahr 1994 zogen die ersten Klassen in das neue Schulgebäude ein, die offizielle Einweihung war 1995. Die Schule galt als eine der modernsten im ganzen Kreis Gießen. „Praktisch jeder Gast, der vorher noch nie hier war, strahlt über das ganze Gesicht und sagt: Ach, was haben Sie für eine schöne Schule!“ berichtete Holzapfel weiter.

Die Schule ist Nachbar der Gemeindeverwaltung und des Kindergartens „Rabennest“. Sie ist ein Kernstück der Rabenau “…und wenn man Glück hat, kann man einen Eichelhäher über den Schulhof fliegen sehen, der meiner Meinung nach der schönste Rabenvogel ist“, sagte die begeisterte Schulleiterin weiter. Die Raben-Schule war ursprünglich für etwa 200 Schülerinnen und Schüler konzipiert. In Spitzenzeiten waren es sogar 230, derzeit sind es 92 Kinder.

Im Anschluss an die Begrüßung gab es musikalische Vorträgen der Kinder und das Mitmachmachkonzert „Trommelzauber“. Ausstellungsstücke der Schüler, die in der Projektwoche entstanden waren, konnten betrachtet werden. Auch ein Bazar war geöffnet, ein Flohmarkt und Stände mit Masken, Ketten, Holundersirup und -gelee und vieles mehr! Die Ausstellung zeigte ein afrikanisches Dorf, Trommeln, Kacheln mit Mosaik und Bilder, die Landschaften Afrikas, landeskundliche Plakate und Karten, Gestaltung afrikanischer Geschichten, und die Vorstellung des Schulprojekt in Oberguinea, dazu gab es eine Power-Point-Präsentation über die Arbeit des Vereins „Bildungsförderung in Oberguinea“ die mit dem Bau einer Berufsschule in Guinea vielen Jugendlichen eine gute Ausbildung ermöglichen wollen. Es wurde Kinderschminken angeboten und natürlich vielfältiges Essen und Getränke.

Schulfest

Schüler der Raben-Schule präsentierten der Schulgemeinde den Trommelzauber

10.07.2014

Bundesjugendspiele 2014

Vor zwei Wochen ging es für alle Kinder der Raben-Schule zum Sportplatz. Endlich waren wieder Bundesjugendspiele!

Für einige Kinder sollten es die ersten Bundesjugendspiele ihrer Grundschulzeit sein, für andere Kinder waren es die letzten. Doch das war nebensächlich, alle Kinder hatten großen Spaß. Schüler wie Lehrkräfte erlebten eine wundervollen Tag.

Dies wurde uns vor allem durch die freiwilligen Helfer und Helferinnen ermöglicht.

Das Kollegium und die Schülerinnen und Schüler möchten sich auf diesem Weg noch einmal herzlichen für die Hilfe bedanken.

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Bücher fallen nicht vom Himmel          7.2.14

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Der Freitagvormittag nach der Ausgabe der Halbjahreszeugnisse begann für die Schüler und Schülerinnen der Raben-Schule Londorf mit einer Überraschung. Der Kinderbuchautor und Verleger Josef Koller war zu Besuch gekommen, um zwei seiner Bücher vorzustellen. Indem er abwechselnd in die Rollen der drei Hauptfiguren Fuchs, Hund und Katze aus seinem Buch „Reise zum Glück“ schlüpfte, zog er die Kinder schnell in seinen Bann. Als Unterstützung für seine lebhafte Darstellung setze er die Bilder ein, die die Illustratorin seiner Bücher großformatig für ihn entworfen hatte. Auf der „Reise zum Glück“ erleben die Protagonisten so manche unerwartete Überraschung, zum Beispiel in Gestalt eines geldgierigen Raben und eines Riesen, der die kleinen Tiere beschützen soll. Ob sich die drei auf diesen Schutz verlassen können, wollte der Autor nicht mehr preisgeben, sondern verwies auf die Möglichkeit, seine Bücher zu bestellen und versprach, jedes Buch eigenhändig zu signieren. Josef Koller erwies sich auch als begabter Zauberer, der mithilfe einer magischen Box statt des erwarteten Hackbratens für den Hund drei Äpfel hervorzauberte, mit denen er dann erstaunlich professional jonglierte.

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Spannend wurde es dann noch einmal, als Josef Koller erzählte, wie er auf die vielfältigen Ideen zu dem Buch „Mäuse im Schloss“ gekommen war. Es ist erstaunlich, welche alltäglichen und banalen Geschehnisse der Autor in spannende Geschichten für Kinder umzusetzen vermag. Er schilderte, dass er gerne Menschen beobachtet und viele Einzelerlebnisse in seinem Gedächtnis abspeichert im Hinblick darauf, ob er sie vielleicht einmal als Baustein in einer Geschichte verwenden kann. Josef Koller erläuterte den Kindern auch anschaulich, wie viel Arbeit und Zeit nötig sind, damit aus einigen Ideen auch wirklich ein fertiges Buch werden kann. Er verwies darauf, dass hierbei auch die Arbeit mit dem Computer ihre Tücken hat. Humorvoll schilderte er, dass sein PC den per Mikrofon eingegebenen Satz „Die Kinder saßen in einem Ruderboot“ eigenmächtig verwandelt hat in „Die Kinder saßen in einem Butterbrot.“

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Zum Abschluss der Lesung konnten die Schüler und Schülerinnen noch Fragen stellen und es zeigte sich, dass die Kinder vieles ganz genau wissen wollten. Es gab so viele Nachfragen, dass gar nicht genug Zeit blieb, um allen Kindern gerecht zu werden. Insgesamt war es ein spannender, dynamischer Auftakt in den Schulvormittag und die Kinder und Lehrkräfte der Raben-Schule möchten sich noch einmal herzlich für die Lesung bei Herrn Koller bedanken, zumal er uns seine Zeit kostenlos zur Verfügung stellte.

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